Am Fusse des Längenbergs in der Gemeinde Toffen sind drei Neubauten mit dreissig Eigentumswohnungen und grosszügigen Aussenräumen entstanden. Mit dem Modell der Eigentümergenossenschaft gelangen hier Menschen mit unterschiedlicher Kaufkraft zu finanzierbarem und langfristig kostengünstigem Wohneigentum.
Zusammen mit Bevölkerung, Gemeinde und Kirchgemeinde entwickelt
Die Gemeinde und die Kirchgemeinde Toffen wollten auf ihren Grundstücken an bester Lage gegenüber von Schulhaus und Kirche bezahlbaren Wohnraum schaffen. Hierzu wurde zu Beginn im Rahmen von partizipativen Workshops zusammen mit der Bevölkerung das Anforderungsprofil an die Überbauung geschärft. Der Fokus sollte auf Wohnraum für Familien und für ältere Menschen, die beispielsweise ihr Einfamilienhaus Verkaufen wollen, liegen. Und genau das konnte erfolgreich umgesetzt werden: Entstanden ist eine Wohnüberbauung mit drei Mehrfamilienhäusern und grosszügig gestalteten Freiräumen, die sich mit dem Aussenraum der benachbarten Kirchgemeinde vernetzen und teilweise gemeinsam neu gestaltet wurden. Die drei Häuser verfügen über eine stilvolle Architektur, naturverbundene Farbgebungen und wertige Materialien.
Das Beste aus zwei Welten: die Eigentümergenossenschaft
Schnell wurde klar, dass eine grosse Mehrheit sich Wohnraum im Stockwerkeigentum wünschte, der aber gesellschaftlich gut eingebettet und genossenschaftlich organisiert sein soll. Entstanden ist so eine Eigentümergenossenschaft, in der Menschen mit unterschiedlicher Kaufkraft zu finanzierbarem und langfristig kostengünstigem Wohneigentum gekommen sind. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Toffematt sind Mitglieder einer durch uns aufgebauten, gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft, die den Boden von Gemeinde und Kirchgemeinde erworben hat. Zudem besitzt sie im Erdgeschoss an zentraler Lage zwei grosszügige 1.5-Zimmer-Studios, die sie flexibel als Gemeinschafsraum, Jokerzimmer oder Arbeitsraum für ihre Mitglieder nutzen kann. Die Landanteile für die Wohnungen gibt sie im Baurecht den Bewohnenden ab und kann sich auf diesem Weg solide finanzieren. Dieses Trägermodell ermöglicht nicht nur Stockwerkeigentum mit Kaufpreisen von 10 bis 20 Prozent unter den Marktpreisen, sondern stellt auch sicher, dass hier nicht spekulative Handwechsel vollzogen werden. Im Baurechtsvertrag ist festgehalten, dass zukünftige Gewinne beim Verkauf der Wohnung anteilsmässig der Genossenschaft zugutekommen. Deshalb lohnt sich ein kurzfristiger Wiederverkauf nicht, und die Wohnungen bleiben langfristig kostengünstig.
Mehr erfahren: www.toffematt.ch









